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Ferag: Gemba-Walk ebnet Weg für automatisierten Stücklistenabgleich

Mit über 3000 aktiven Patenten ist Ferag eine der innovativsten Schweizer Firmen sowie führender Anbieter von Logistiklösungen. Zur Erhaltung der Innovationskraft optimiert Ferag die Nutzung von Engineering Base stetig, u.a. via Gemba-Walk mit ROTRING DATA.
 

Das Wichtigste im Überblick:

  • Als führender Anbieter von Logistikanlagen will Ferag Innovationskraft erhalten. Der Betrieb hinterfragt Abläufe stetig – auch via Gemba-Walk mit ROTRING DATA.
  • ROTRING DATA unterstützt Ferag rund um Engineering Base und hat aufgrund von Beobachtungen vor Ort Optimierungsvorschläge für den Stücklistenabgleich vorgelegt.
  • Durch den Gemba-Walk verfügt Ferag über einen klaren Plan, um den manuellen Prozess zu automatisieren – und Zeit und Kosten zu sparen.

Weltmarktführer aus Hinwil ZH

Seit 1957 hat sich die Ferag zu einem global führenden Lösungsanbieter für Intralogistik, Fördertechnik und Verarbeitungstechnik gemausert. Das Familienunternehmen beschäftigt weltweit über 550 Mitarbeitende und unterhält Vertriebsgesellschaften in 18 Ländern. Mit über 3000 aktiven Patenten gehört Ferag zu innovativsten Schweizer Firmen. Als exklusiver Schweizer Partner von AUCOTEC unterstützt ROTRING DATA das Ferag-Engineering-Team beim Einsatz von Engineering Base mit Software-Expertise und ergänzenden Dienstleistungen.

Ihre Ansprechperson

Pascal Trecek

Pascal Trecek

Sales Account Manager

«Um unsere Innovationskraft zu erhalten, hinterfragen wir unsere Abläufe und Vorgehensweisen ständig. Dabei ist es hilfreich, einen Partner zu haben, der unser Unternehmen kennt und aus einer externen Perspektive betrachtet.» 

Michel Ruoss
Team Leader Electrical Machine Engineer, Ferag


Expertise vor Ort

Ein zentraler Pfeiler unseres Dienstleistungsangebotes ist der sog. Gemba-Walk, ein Ansatz aus dem Lean Management. Am «Ort des Geschehens» (Gemba) bzw. beim Kunden beobachten wir Prozesse sowie Methoden und identifizieren Optimierungspotential. Als innovative Firma sucht Ferag stets nach Verbesserungsmöglichkeiten in diversen Bereichen:

  • Software: Nutzen die Mitarbeitenden die eingesetzten Programme effizient bzw. das gesamte Potential der Lösung aus?
     
  • Datendurchgängigkeit: Sind Systeme wie z.B. CAE und ERP miteinander vernetzt, oder braucht es regelmässige, manuelle Datenabgleiche?
     
  • Prozessautomatisierung: Erfolgen dort, wo die Möglichkeit besteht, betriebliche Abläufe bereits automatisch?


Auf Basis der langjährigen Zusammenarbeit von Ferag und ROTRING DATA hat sich ein solides Vertrauensverhältnis rund um die Nutzung von Engineering Base für den Bau von Logistikanlagen entwickelt. Im Rahmen des regelmässigen Austausches der Experten-Teams kam man daher Ende 2025 zum Schluss, die Integration von Engineering Base und dem ERP via Gemba-Walk zu optimieren. 
 

«Aus Erfahrung von mehreren Gemba-Walks weiss ich: Mindestens so wichtig wie die Durchführung ist die Vorbereitung, d.h. die Konzentration auf ein konkretes, klar definiertes Thema. Nur so lassen sich im Anschluss realistische Verbesserungsvorhaben umsetzen.» 

Michel Ruoss
Team Leader Electrical Machine Engineer, Ferag
 


Fokus als Erfolgsfaktor

Für die Produktion von Logistikanlagen ist der nahtlose Datenaustausch zwischen Engineering- und Fertigungsabteilung von entscheidender Bedeutung. Da der Abgleich von Stücklisten in Engineering Base und ERP bei Ferag nicht immer reibungsfrei ablief, drängte sich dieser Fokus in der Vorbereitung des Gemba-Walks auf. Zwei Experten von ROTRING DATA nahmen sich dem definierten Thema systematisch an:

  • Bestandsaufnahme vor Ort: Ein Kundenberater und ein Techniker verbrachten einen halben Tag im Büro des Engineering-Teams. Sie interviewten die Mitarbeitenden, beobachteten den Stücklistenabgleich in Engineering Base und ERP usw.
     
  • Analyse: In einem Bericht hielten die Experten von ROTRING DATA die Schwachstellen des manuellen Prozesses fest: Zeitaufwand, Fehleranfälligkeit, fehlende automatisierte Validierung und Inkonsistenzen bei Bezeichnungen.
     
  • Empfehlungen: Die Präsentation der Schlussfolgerungen enthielt auch Empfehlungen bwz. ein Angebot zur Optimierung und Automatisierung des Stücklistenabgleichs zwischen Engineering Base und ERP.


Bei der Durchführung eines Gemba-Walks lauert die Gefahr, den «Beobachtungsgegenstand» zu weitläufig zu umreissen und damit konkrete, gut umsetzbare Lösungsvorschläge zu verbauen. Anders hier: Dank der Konzentration auf einen klar abgegrenzten Prozess, den Stücklistenabgleich zwischen Engineering Base und ERP, waren die Formulierung von realistischen Verbesserungs- und Umsetzungsvorschlägen kein Problem. Das kann sich speziell in Firmen mit anspruchsvollen Systemlandschaften als wichtiger Vorteil erweisen.
 

«Dank der fokussierten, interdisziplinären Vorgehensweise von ROTRING DATA haben wir klare, gut umsetzbare Empfehlungen bzw. ein konkretes Angebot auf dem Tisch. Ich bin zuversichtlich, dass der Stücklistenabgleich bald automatisiert abläuft.» 

Michel Ruoss
Team Leader Electrical Machine Engineer, Ferag


Ein klarer Auftrag

Mit den richtigen Utensilien im Gepäck führt ein Gemba-Walk zum Ziel. Dazu zählen neben einer klaren, realistischen Zieldefinition auch ein interdisziplinäres Experten-Team sowie eine offene, veränderungswillige Unternehmenskultur. Dann lohnt sich die Übung:

  • Klarheit: Der Kunde erhält eine transparente Analyse der definierten Messgrösse von erfahrenen Experten mit unterschiedlichen Blickwinkeln.
     
  • Realisierbarkeit: Die gemeinsam bestimmte Fokussierung führt zu realistischen, in kleinen Schritten erreichbaren Verbesserungsvorschlägen bzw. Projekten.
     
  • Kosten: Der Gemab-Walk mit ROTRING DATA ist für Kunden wie die Ferag AG kostenlos. Das senkt die Hemmschwelle für die Teilnahme wichtiger Mitarbeiter.


Ein Gemba-Walk soll nicht zu einer Revolution führen, sondern die Optimierung einer konkreten Arbeitsweise, Methode usw. initialisieren. Das schrittweise Vorgehen fördert die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden und erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit von Optimierungsvorhaben. Bei Ferag steht die Umsetzung des neuen, automatisierten Stücklistenabgleichs noch an. Gelingt diese wie die Durchführung des Gemba-Walks, lassen sich Zeit und Kosten sparen sowie die Prozesssicherheit erhöhen.

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