Thomas Ammann
Leiter
Vertrieb und Marketing


Wer in der Schweiz technische Anlagen baut, muss oft verschiedene Hürden überwinden. Investitionen und Spezialisierung verleihen der Branche Schub. Leistungsstarke Engineering-Tools wie die Lösungen von AUCOTEC und Autodesk beschleunigen die Umsetzung.
Ähnlich wie in der Maschinenbauindustrie sehen sich Schweizer Anlagenbauer mit einem steigenden Fachkräftemangel und Kostendruck konfrontiert. Um mittels Digitalisierungsfortschritten an Effizienz zuzulegen, gilt es jedoch auch, weitere branchenspezifische Herausforderungen zu meistern:
Durch Einsprachen oft stark verzögerte Bewilligungsverfahren gehören zum direktdemokratischen System der Schweiz und können Bau- und Anlagenprojekte blockieren. Im aus Anlagenbauer-Sicht schlechtesten Fall führen solche Verfahren zur Streichung bzw. Beendigung von Projekten.
Die Nachfrage im Schweizer Anlagenbau korreliert mit der allgemeinen Marktlage in der inländischen Bauwirtschaft sowie der Investitionsbereitschaft von öffentlichen und privaten Auftraggebern. Bei schwächelnder Binnenkonjunktur sieht sich die Branche rasch Absatzproblemen ausgesetzt.
Vermehrt drängen ausländische, vor allem europäische Anlagenbauer auf den Schweizer Markt, die aufgrund anderer Kostenstruktur gegenüber inländischen Anbietern über preisliche Vorteile verfügen. Als Kompensation müssen Schweizer Anbieter mit noch mehr Qualität und Expertise punkten.
In einem kleinen Alpenland mit einer wirtschaftlichen Sogwirkung wie die Schweiz ist Bauland für Industrie- und Infrastrukturanlagen schnell knapp und teuer. Dieser Faktor erschwert die Realisierung von Grossprojekten zusätzlich.
Der Schweizer Anlagenbau hat sich immer wieder behauptet. Die Nachfrage als Folge einer starken Wirtschaft und einer investitionsfreudigen öffentlichen Hand hat dabei sicher geholfen. Der Fokus auf hochspezialisierte Prozessanlagen (z.B. Pharma, Chemie usw.) genauso.

Je spezialisierter sich ein Anlagenbauprojekt gestaltet, desto mehr machen sich leistungsstarke Planungs-, Engineerings- und Datenmanagementtools bezahlt. Das gilt sowohl für die z.B. mit Autodesk Inventor optimierte mechanische Konstruktion von Anlagenkomponenten als auch die Auslegung und Abbildung aller relevanten Prozesse. Engineering Base von AUCOTEC bietet eine universelle Kooperationsplattform für alle Disziplinen (Elektroplanung, Produktion usw.) und Phasen (Basic Engineering/ FEED, Detail Engineering usw.) des technischen Anlagenbaus. Der objektorientierte Datenbank-Ansatz ermöglicht die «einmal generiert, xfach repräsentiert»-Vorgehensweise; alle Darstellungen (Elektroschema, P&ID usw.) beziehen sich auf das gleiche Datenmodell, den sog. Digital Twin.
Engineering Base steht für paralleles “Echtzeit”-Engineering, das Silo-Denken und Fehlerquellen beseitigt. Die Anbindung an andere Systeme wie CAD, PLM oder ERP ist gewährleistet. Als exklusiver AUCOTEC-Partner in der Schweiz ist ROTRING DATA in die stetige Weiterentwicklung von Engineering Base integriert. Gleichzeitig sind wir Allianzpartner des Autodesk Platinum Partners NTI Group und decken mit den Autodesk-Lösungen AutoCAD, Inventor, Fusion und Vault auch die Konstruktion von Anlagenkomponenten ab. Neben Software-Expertise bieten wir Kunden aus dem Anlagenbau auch ein umfassendes Dienstleistungspaket für durchgängiges Engineering und Datenmanagement.
AUCOTEC & ROTRING DATA/HexaGroupDienstleistungenAutodesk & ROTRING DATA
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